10.09. Mobbing an Schulen
Das gelegentliche hänseln von Schülern, die etwas kräftiger sind als andere, oder das ein Schüler aufgezogen wird, wegen abstehenden Ohren, oder, oder, oder, kennt man ja noch aus eigener Schulzeit. Damals hat man es Hänseleien genannt, heute nennt man dies Mobbing.
Manchmal neige ich dazu, es als übertrieben zu beurteilen, denn Kinder sind nun mal hart in ihren Aussagen und die Wahrheit mag kaum einer hören. Allerdings muss man dazu sagen, dass diese Mobbing Attacken immer mehr zunehmen und auch oftmals, immer mehr unter die Gürtellinie gehen.
Man sollte unterscheiden, ob es normale “doofe Sprüche” von Schülern sind, oder ob mehr dahinter steckt. Das mutwillige verprügeln von Mitschülern oder deren Gegenstände zu beschädigen, sowie das Erpressen, ist natürlich eine ganz schlimme Art von Mobbing. Leider sind es an unseren Schulen, nicht nur die Schüler, die mobben, sondern auch häufig die Lehrer, die normalerweise für Gerechtigkeit im Klassenzimmer und auch auf dem Schulhof sorgen sollten. Ein Lehrer sollte aufpassen, wenn er einen Spitznamen für einen seiner Schüler vergibt, denn dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis andere Kinder, diesen Namen missbrauchen. Meistens passiert so etwas, wenn ein Schüler oder eine Schülerin, sowieso schon seltene Vornamen haben.
Ein Kind kann dadurch physische, psychische und auch psychosomatische Schädigungen davon tragen, deshalb ist es wichtig, Mobbing ernst zu nehmen.






