09.09. Schüler lieben das Indianerbild
Gerade jetzt in den Ferien finden wieder viele Ferienfreizeiten statt. Die Lieblingsbeschäftigung vieler Schüler ist Indianer spielen. Eindringlinge an den Marterpfahl binden, um das Lagerfeuer sitzen und Friedenspfeife “rauchen”.
Ein Indianerbild hängt oft in den Kinderzimmer. Die Indianer sind stark und mutig, erlegen Tiere und müssen sich durch das Leben schlagen. Diese Merkmale finden Schüler toll und sie sehen in den Indianern ein Vorbild.
Gerne werden auch Indianerbilder unter den Schülern getauscht. Des Weiteren lesen die Schüler gerne Indianerbücher, schauen sich Indianerfilme an und es werden Geburtstage unter dem Motto “Indianer” gefeiert.
Auch in der Faschingszeit wird ein Indianerbild als Vorlage genutzt um sich perfekt danach schminken zu lassen.
Schüler vergleichen sich mit Indianern, möchten ebenso stark und mutig sein.
Da das Mobbing in den Schulen immer mehr zunimmt, von Schülern wie von Lehrern, flüchten sich die Schüler in ihre eigene Welt, in der sie sich, wie die Indianer “durchschlagen” müssen. Sie stellen sich vor, wie sie ihr Gegenüber auftreten könnten wenn sie doch so stark und mutig wären. Leider ist dies nur eine Traumwelt und die Schüler lassen alles so wie es ist - lassen sich mobben und tyrannisieren.






